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Klassische Musik und Oper von Classissima

Anne-sophie Mutter

Dienstag 17. Januar 2017


Musik der Zeit

9. Januar

Gian Carlo Menottis «The Consul» in Krefeld/Mönchengladbach - 09.01.2017

Musik der ZeitDer Patriot John Sorel kämpft im Untergrund gegen das polizeistaatliche Regime seines Landes. Nachdem er beinahe von der Polizei erwischt wird, beschließt er das Land zu verlassen. Seine Frau soll auf dem Konsulat des Landes, in dem sie Zuflucht suchen wollen, Pässe für sich selbst, ihr gemeinsames Kind und seine Mutter beantragen … Mit der Uraufführung von «The Consul» gelang dem US-amerikanischen Komponisten Gian Carlo Menotti 1950 ein Überraschungserfolg. Anlass für das Libretto, das Menotti selbst verfasste, war eine Zeitungsnotiz, in der von einer polnischen Emigrantin berichtet wurde, die sich in den USA um eine Aufenthaltsgenehmigung bemühte hatte und die Selbstmord beging, als ihr Gesuch erfolglos blieb. Menottis musikalisches Drama besteht aus gesprochenen Dialogen, Melodramen, aber ebenso lyrischen Arien und Ensembles im Stil Puccinis, einer Schallplatteneinspielung, Telefonklingeln, dem rhythmischen Klappern von Schreibmaschinen – «Der Konsul» ist eine Mischung aus Hörspiel, Filmmusik und Theater. Premiere am 4. Februar 2017 im Theater Mönchengladbach; weitere Termine 8.2., 5.3., 14.3., 24.3., 26.5., 10.6., jeweils um 19.30 Uhr. Mehr unter www.theater-kr-mg.de

musik heute

8. Januar

Faszination Anne-Sophie Mutter

Sonntag, 08. Januar 2017 / 23:20 – 00:15 Uhr ARTE Porträt (Deutschland 2016) Sie zählt zu den Besten ihres Fachs: die Violinistin Anne-Sophie Mutter. Für die Filmdokumentation begleitete ein ZDF-Team ein Jahr lang die außergewöhnliche Künstlerin bei [...] The post Faszination Anne-Sophie Mutter appeared first on MUSIK HEUTE .




ouverture

2. Januar

Röntgen: Alle Lust will Ewigkeit (Challenge Classics)

Julius Röntgen (1855 bis 1932), entfernt verwandt mit dem berühmten Physiker, kam in Leipzig zur Welt. Sein Vater war Konzertmeister am Gewandhaus, und seine Mutter, eine Pianistin, entstammte der Musiker- dynastie Klengel – kein Wunder also, dass das Kind ebenfalls schon früh die Musikerlaufbahn einschlug.  Neben Eltern, Großeltern und Haus- lehrern unterrichtete den kleinen Julius kein geringerer als Carl Reinecke, Leiter des Gewandhaus- orchesters sowie Lehrer am Leipziger Konservatorium. Röntgen studierte schließlich in München Klavier bei Franz Lachner, einem Freund Franz Schuberts. Nach einigen Jahren, die er zumeist auf Konzertreisen verbracht haben dürfte, überlegte Röntgen dann, ob er sich in Wien oder in den Niederlanden niederlassen sollte.  Schließlich entschied er sich 1878 für eine Stelle als Klavierlehrer an einer privaten Musikschule in Amsterdam – womit er aber dauerhaft nicht zufrie- den war, da er die Qualität der Schüler ungenügend fand. 1884 gründete er daher gemeinsam mit Frans Coenen und Daniel de Lange das Amster- damsch Conservatorium. Er spielte Konzerte, und er wirkte auch an der Planung des Concertgebouws mit; die Leitung des Orchesters aber traute man ihm dann nicht zu. Und so komponierte er weiter Kammermusik, unterrichtete seine Schüler – und musizierte. Röntgen war unter anderem Klavierbegleiter des Sängers Julius Stockhausen und dessen Schülers Johannes Messchaert, des berühmten Geigers Carl Flesch, und des noch viel bekannteren Cellisten Pablo Casals.  Reisen führten ihn quer durch Europa; so spielte der Pianist regelmäßig in Wien, aber auch nach Nordeuropa zog es Röntgen. Im norwegischen Bergen besuchte er seinen Freund Edvard Grieg, und in Dänemark machte er gern Urlaub und pflegte etliche Freundschaften. 1920 wurde der Musiker niederländischer Staatsbürger. 1924 ging Röntgen in den Ruhestand, und zog sich nach Bilthoven bei Utrecht zurück, wo ihm einer seiner Söhne einen schicken Landsitz errichtete. Das Haus macht seinem Namen Gaudeamus alle Ehre. Dort schuf Röntgen noch eine Vielzahl von Kom- positionen, vom Lied bis zur Sinfonie, und er wurde von zahlreichen Musikerkollegen besucht.  In den letzten Jahren wurden, insbesondere durch das Engagement des Labels cpo, die Sinfonien von Julius Röntgen wiederentdeckt. Eine Auswahl aus seinem (ebenfalls sehr umfangreichen) Liedschaffen haben nun Robbert Muuse und Micha van Weers bei Challenge Classics vorge- stellt. Der Bariton und die Pianistin pflegen in ihrer langjährigen musika- lischen Partnerschaft nicht nur das gängige Liedrepertoire; sie suchen auch ständig nach weniger bekannten Werken, die aufführenswert sind. Die Lieder von Julius Röntgen sind auf den Punkt gefasste Textvertonungen mit einem ausgesprochen sprechenden Klavierpart – und einige von ihnen sind sogar überaus witzig. Den Komponisten inspirierten nicht nur Klassiker wie Goethe und Nietzsche, sondern auch alte nieder- ländische Volkslieder, asiatische Texte oder aber der schräge Humor von Christian Morgenstern. Auf dieser CD sind unter anderem einige Galgen- lieder und Palmström-Lieder zu hören – Robbert Muuse und Micha van Weers scheinen besonders die ironische Seite an Röntgen zu schätzen, der aber alles auszudrücken verstand, vom Pathos bis zum wilden Gelächter. In diesem Werk gibt es ohne Zweifel noch viel zu entdecken; mit dieser Aufnahme haben Robbert Muuse und Micha van Weers eine Türe geöffnet, hinter der noch so mancher Schatz schlummert. Grandios!

ouverture

26. Dezember

Walther: Complete Organ Music (Brilliant Classics)

Die Orgelmusik von Johann Gottfried Walther (1684 bis 1748) präsentiert Simone Stella. Der italienische Orga- nist und Cembalist hat bei Brilliant Classics bereits Werke von Johann Jakob Froberger, Dieterich Buxte- hude, Georg Böhm und Johann Adam Reincken veröffentlicht. Nun legt er auf zwölf CD in Weltersteinspielung das Gesamtwerk Walthers vor.  Den größten Anteil daran haben die – mitunter ausgesprochen umfang- reichen – Choralvorspiele. Dazu kommen einige wenige freie Orgel- werke, vor allem Präludien und Fugen, sowie Orgelbearbeitungen diverser Konzerte von Giulio Taglietti, Georg Philipp Telemann, Giuseppe Torelli, Antonio Vivaldi, Tomaso Giovanni Albinoni, dem französischen Hofkomponisten François Collin de Blamont, Giorgio Gentili, Giovanni Lorenzo Gregori, Luigi Manzia und Joseph Meck.  Johann Gottfried Walther kam in Erfurt zur Welt, und wurde dort unter anderem von Johann Bernhard Bach, einem Cousin zweiten Grades von Johann Sebastian Bach, ausgebildet. Die weitverzweigte thüringische Musikerfamilie hat auch im Stammbaum Walthers eine Spur hinterlassen: Seine Mutter Martha Dorothea Lemmerhirt war eine Halbschwester von Johann Sebastian Bachs Mutter.  Im Jahre 1702 wurde Johann Gottfried Walther, gerade 18 Jahre alt, Organist an der Erfurter Thomaskirche. Auf Reisen traf er bedeutende Musiker und Theoretiker seiner Zeit, wie Andreas Werckmeister oder Wilhelm Hieronymus Pachelbel, den ältesten Sohn von Johann Pachelbel und dessen Amtsnachfolger als Organist an St. Sebaldus in Nürnberg. 1707 erhielt Walther das Organistenamt an der Stadtkirche St. Peter und Paul in Weimar, wo er bis zu seinem Tode blieb. Dort begegnete der Musiker auch Johann Sebastian Bach, der von 1708 bis 1717 am Hofe des Herzogs Wilhelm Ernst wirkte und mit dem ihn bald eine enge Freund- schaft verband.  Walther unterrichtete etliche Schüler, unter anderem den musikalisch hochbegabten Prinzen Johann Ernst und dessen Stiefschwester, Prinzes- sin Johanna Charlotte. Möglicherweise als Unterweisung für den Prinzen schuf er die Praecepta der musicalischen Composition, datiert auf das Jahr 1708, im Druck herausgegeben erstmals 1955 von Peter Benary. Ab 1721 leitete der Organist zudem das herzogliche Hoforchester, und trug den Titel Hof-Musicus.  Das Werk Johann Gottfried Walthers lässt erkennen, dass er sich sowohl in der nord- als auch der süddeutschen Orgelschule bestens auskannte. Besonderes Vergnügen aber scheint ihm die Beschäftigung mit den Kon- zerten italienischer Meister bereitet zu haben. Sein umfassendes Wissen gab Walther nicht nur an seine Schüler weiter: Sein Musicalisches Lexicon oder Musicalische Bibliothec, erschienen 1732 in Leipzig, war das erste deutschsprachige Musiklexikon überhaupt.  Simone Stella hat die Quellen offenbar mit Sorgfalt gesichtet. Er berichtet in dem sehr informativen Beiheft zu dieser CD-Box, welche Werke erhalten sind und welche als verloren gelten müssen – insbesondere bei den Bear- beitungen von Werken anderer Komponisten für Tasteninstrumente scheint sogar der überwiegende Teil nicht erhalten geblieben zu sein.  Eingespielt hat Stella Walthers Orgelmusik 2013 an der 2006 von Fran- cesco Zanin erbauten Orgel der Chiesa di Sant'Antonio Abate in Padua. Sie verfügt über 25 Register auf zwei Manualen und Pedal, mechanische Trak- tur, ist ungleichschwebend gestimmt und folgt klanglich norddeutschen Vorbildern. 



Crescendo

5. Dezember

Gewinnen Sie einen Arche-Kalender 2017 - Arche-Kalender 2017

Arche-Kalender zu verschenken, geschenkt zu bekommen oder sich selbst zum Geschenk zu machen bereichert die Bescherung. Und wenn man dann am 1. Januar des neuen Jahres das erste Blatt liest, weiß man, dass man im neuen Jahr angekommen ist. crescendo verlost von jedem Arche-Kalender 2017 je drei Stück. Von Nähe und Ferne, Musikern und ihren Karrieren, literarischen Genüssen in der Küche. Komplett durch 53 Kindergedichte aus aller Welt: Arche Wochenkalender 2017 bereichern, beflügeln, bezaubern… Arche Literatur Kalender 2017 – Von Nähe und Ferne 60 Bl. / 58 Fotos / farbig / € 22,00 / ISBN 978-3-0347-6017-1 Von der Sehnsucht nach Nähe und vom Schmerz über ihren Verlust. Vom Aufbruch in die Ferne und vom Leiden am Fernsein. Nähe und Ferne – die beiden Pole im menschlichen Miteinander, auch sie haben das Leben und Schreiben jener 53 Autorinnen und Autoren geprägt, die diesmal im neuen Arche Literatur Kalender 2017 versammelt sind. Von Martha Gellhorn zum Beispiel, die hin und her gerissen ist zwischen ihrer Ehe mit Ernest Hemingway und ihrem Beruf als Kriegsreporterin, oder Somerset Maugham, der auch nach 50 Jahren noch nicht den Verlust seiner Mutter überwunden hat. Die Ikone der Literaturkalender enthält wie immer: schöne Fotos, informative Text- und Bildlegenden, Kurzbiographien und ein umfangreiches Kalendarium. Arche Musik Kalender 2017 – Musiker und ihre Karrieren 60 Bl. / 58 Fotos u. Abb. / farbig / € 22,00 / ISBN 978-3-0347-8017-9 Umjubelt, gefeiert, umschwärmt. Glanz und Glamour. Stolz und Rausch. 53 Zeugnisse von Musikerinnen und Musikern über ihre Karrieren und ihr Leben mit dem Ruhm. Auf dem Cover: Lässig, cool, hochbegabt – der russische Pianist Vladimir Horowitz, Anfang der 1930er Jahre. Und Karajan – unerbittlich im Perfektionismus: „Wer mit mir arbeiten will, muss da einfach mithalten.“ Inzwischen ist er Kult, der Arche Musik Kalender: exzellent gedruckt, hinreißende Fotos, ausführliche Bildlegenden, Kurzbiographien und Kalendarium mit Lebensdaten. Ein Wochenkalender für alle, die Musik zum Leben brauchen. Arche Küchen Kalender 2017 – Literatur & Küche Hg. v. Sybil Gräfin Schönfeldt 60 Bl. / 76 Abb. u. Fotos / vierfarbig / € 19,90 / ISBN 978-3-0347-6117-8 The same procedure as last year, Miss Sophie? The same procedure as every year, James! … Wer kennt ihn nicht? Den 18-minütigen Jahresendzeitsketch Dinner for One. Und wer sieht nicht jeden Silvester mit demselben Vergnügen, wie Butler James der 90 jährigen Miss Sophie ein Vier-Gänge Menü serviert – der erste Gang die Mulligataway-Soup. Die und viele andere „literarische“ Gerichte serviert auch Sybil Gräfin Schönfeldt im neuen Arche Küchen Kalender 1917. Und so wie immer Woche für Woche – ob von Elizabeth George, Harper Lee oder Thomas Mann. Und wie jedes Jahr mit Tipps und Rezepten. Ein sinnenfreudiges Vergnügen für Auge, Geist & Gaumen. Arche Kinder Kalender 2017 – Mit 53 Gedichten und Bildern aus aller Welt Hg. von der Internationalen Jugendbibliothek München 60 Bl. / 53 vierfarbige Illustrationen / € 18,00 / ISBN 978-3-0347-7017-0 Alle Jahre wieder, zauberhaft wie immer … Ein Pinguin, der sehnsüchtig auf ein Schiff wartet. Ein Kind, das auf einem Baum schläft: 53 zweisprachige Gedichte aus über 30 Ländern mit den dazugehörigen Originalbildern. Von Norwegen bis China, von Indien bis Kanada. Fröhlich und komisch, rätselhaft und nachdenklich. Auch mit dem Arche Kinder Kalender 2017 können Kinder in jedem Alter wieder entdecken, wie wichtig und schön Wort, Reim und Rhythmus sind. Weitere Informationen finden Sie unter: www.arche-kalender-verlag.com Gewinnen Sie mit crescendo einen Arche-KalenderWenn Sie einen Arche-Kalender gewinnen wollen, senden Sie dafür bis zum 22.12.2016 eine E-Mail mit Ihren Kontaktdaten, dem Betreff “Kalender” sowie der Angabe ihres gewünschten Exemplars an gewinnspiel@crescendo.de. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

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