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Klassische Musik und Oper von Classissima

Anne-sophie Mutter

Freitag 27. Mai 2016


Crescendo

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„Die Übermutter“ - Zum 75. Geburtstag von Martha Argerich

CrescendoWenn sie das Podium betritt, knistert es. Immer noch. „La Martha“ ist da, die „Löwin am Klavier“! In Japan wird sie wie eine Göttin verehrt: Martha Argerich. Veranstalter aber fürchten sie. Den Spitznamen „Fräulein Nein!“ bekam sie von Anfang an, weil sie mehr Konzerte absagte, als dass sie welche gab. Sie habe „alles dafür getan, ihre Karriere zu ruinieren“, meint einer ihrer Agenten. Interviews mit ihr gleichen einem absurden Theaterstück. Sie hält sich nicht an Termine. Die Stunden vergehen. Und als man die Hoffnung bereits aufgegeben hat, erscheint sie plötzlich im Hotelfoyer, dunkel gekleidet, mit bleichen Zügen, vorzugweise nach Mitternacht. Wer jetzt nicht die Chance ergreift und sie anspricht, idealerweise auf Spanisch, der Sprache ihrer Kindheit in Argentinien, der hat verloren. Mir ist es sogar gelungen. Sie entschuldigt sich. Erwähnt ihre Angst vor Journalisten und deren bohrenden Fragen nach Details ihrer Interpretationen, ihres Repertoires oder nach Kollegen. Vielleicht glaubt sie, sich grundsätzlich bei der Presse intellektuell ins Zeug legen zu müssen? Man gibt zu: So schlau sei das nicht immer, was andere Kollegen sagen. Sie lacht. Das Eis scheint vorerst gebrochen. „Ahr-ge-reech“ buchstabiert sie ihren Namen, der auf kroatisch-katalanisch-jüdische Wurzeln weist, und erzählt, dass es sogar ein Dorf gibt, das Argeric heißt. Sie redet von ihrer Kindheit in Buenos Aires. Vom Vater, der sie für „ein Genie“ hielt und sich dennoch kaum um sie kümmerte. Und von Mutter Juanita, die es als ihre Lebensaufgabe betrachtete, sie zu fördern, deren „Martha, üben!“ sie immer noch im Ohr hat. Sie lächelt, wenn sie an Friedrich Gulda denkt, ihren ersten Lehrer in Wien, der sich nicht traute, Geld für den Unterricht zu verlangen, da er sie für das „größte Talent“ hielt. 1965 gewinnt sie den Chopin-Wettbewerb in Warschau. Es ist der Beginn einer spektakulären Karriere, mit vielen Aufs und Abs. In ihrer „autorisierten Biografie“ erfährt man von wilden Jahren in Genf, ihrer Musiker-WG mit „achtzehn Katzen“ und vielen, die dort ein- und ausgingen. Von New York und Los Angeles sowie von Brüssel, wo sie heute lebt. Eine schwere Krebserkrankung gehört in dieses rastlose Leben; zwei Ehen, drei Töchter und diverse Liaisons mit Kollegen, die mit ihrem hektischen Nachtleben nicht Schritt halten konnten und es irgendwann vorzogen, sie nur auf dem Podium zu verehren. Ihren Ruf als Femme fatale in der Presse, die ihr „einen Hauch von Juliette Greco“ attestierte, habe sie nie verstanden. „Ich war sehr kurzsichtig und musste die Augen zusammenkneifen, um die Leute zu erkennen. Das mag mir diesen merkwürdigen Blick verliehen haben.“ Noch mehr gibt der Film von Stéphanie Argerich, Marthas Tochter aus der Liebe zum Pianisten Stephen Kovacevich, über die Künstlerin preis. Sein Titel „Bloody Daughter“ ist Programm, ein Familiengeheimnis wird aufgedeckt, ohne dass sich Töchter und Mutter wirklich nahekommen. Dabei strahlt Martha Argerich mit ihrer weiblichen Figur etwas Mütterlich-Erdgebundenes aus. Sie liebt es, als „pianistische Übermutter“ eine „Musikfamilie“ um sich zu scharen, auch weil sie sich allein auf der Bühne „wie ein Insekt unter der Lampe“ fühle. Drei Festivals hat sie gegründet, in Lugano, Beppu (Japan) und Buenos Aires. Ihre Großzügigkeit kennt keine Grenzen, wie auch die Pianistin Sophie Pacini erleben durfte. „Ich war erst vierzehn. Ich wusste, ich spiele um mein Leben“, erinnert sie sich, als sie in einem Hotel in der Toskana Argerich erstmals vorspielen durfte. „Nach dem Vortrag kam sie schnellen Schrittes auf mich zu, umarmte mich, gab mir einen Kuss und sagte: ,Bravissima!‘“ Seitdem tritt Sophie Pacini nicht nur auf sämtlichen Bühnen auf, sondern ist mit ihr auch befreundet. Immer wenn Argerich zu Gast bei der Familie Pacini in München ist, erzählt sie, seien ihre Eltern „völlig nervös. Papa räumt tagelang herum und Mama versucht, ihre Spaghetti so gut wie möglich zu machen.“ 75 Jahre wird Martha Argerich nun alt. Ihre unglaubliche Vitalität, ihre „fliegenden Hände“ hat sie sich bewahrt, aber auch den Eigensinn. Mit virtuosem Furor fegt sie durch die Werke von Chopin, Liszt oder Prokofjew, nimmt sich jede Freiheit und schafft dabei Musik, die keinen Besitzer mehr zu kennen scheint. Argerich hört man, einen lebendigen Mythos. Mit Martha zu musizieren, sagt Mischa Maisky, der sie seit vierzig Jahren kennt, sei „jedes Mal so, als wäre es das erste Mal. Sie ist so voller Leben. Immer frisch und neu. Unerwartet, mit einem Wort: aufregend!“ Teresa Pieschacón Raphael Martha Argerich: The Legendary 1965 Recording (Werke von Chopin) Warner Classics (Warner) Martha Argerich: Early Recordings Deutsche Grammophon (Universal Music) Martha Argerich: The Complete Chopin Recordings on Dg Deutsche Grammophon (Universal Music) Martha & Friends Argerich: Argerich & Friends Live from Lugano 2015 Warner Classics (Warner)

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Entweder man kann es… - Branford Marsalis: Entweder man kann es...

…oder man kann es nicht. Sagt Branford Marsalis, ältester Spross der Musikerfamilie aus Louisiana. Doch abgehoben ist der Saxofonist keineswegs. Ganz im Gegenteil. Keine Frage: Der große Bruder von Wynton, Jason und Delfeayo Marsalis ist einer der besten und bekanntesten Saxofonisten seiner Zeit. Und das oben benutzte Zitat bezieht er weniger auf sich selbst als auf den Sänger Kurt Elling, den „Special Guest“ seines Quartetts auf dem aktuellen Album Upward Spiral (Okeh/Sony). „Kurt und ich trafen uns vor ein paar Jahren nach der Thelonious Monk Competition an einer Hotelbar und waren uns einig, dass wir unbedingt einmal zusammenarbeiten sollten“, erinnert sich Marsalis. „Die Musiker meiner Band und ich debattieren gerne und häufig, über alles Mögliche, vieles davon eher nicht druckreif. Aber worüber wir uns einig waren, ist, dass Kurt Elling der ideale Sänger für uns wäre. Er singt wie ein Instrumentalist, hat volle Kon­trolle über seine Stimme, swingt, improvisiert – und das sogar immer in der richtigen Tonart.“ Nachdem die ideale Zeit für die Aufnahme gefunden war, verständigten sich Elling und Marsalis über die aufzunehmenden Stücke: There’s a Boat That’s Leaving Soon For New York zum Beispiel, eine eher selten gehörte Nummer aus Porgy and Bess, Popsongs von Sting oder Chris Whitley, eine selten gehörte Bossa nova von Antonio Carlos Jobim oder vertextete Jazz-Klassiker wie Doxy von Sonny Rollins oder Marsalis’ eigenes Cassandra. Allerdings begann diese Absprache nicht zu weit im Voraus. „Jazzmusiker sind clever“, weiß Marsalis. „Wenn man ihnen zu viel Zeit zur Vorbereitung gibt, üben sie zu viel, verlieren die Spontaneität und fangen vielleicht sogar an, ihre Soli einzustudieren. Das galt es zu vermeiden.“ Immerhin gönnte er dem Ensemble, das so noch nie zusammen gespielt hatte, ein paar Tage mit Live-Auftritten im Club „Snug Harbor“ in Marsalis Heimatstadt New Orleans, bevor sie ein paar Häuser weiter die Studioproduktion begannen. „Niemand in der Band musste sich auf irgendjemanden oder irgendetwas einstellen, weil gute Musiker viele verschiedene Arten von Musik spielen können. Wir lassen uns voll auf die anderen ein, wenn wir spielen, also war es einfach, uns auf Kurt einzulassen. Das Einzige, was wir diesmal etwas anders gemacht haben, war, nicht so lange Soli zu spielen. Aber wenn man weniger spielen muss, damit die Musik gut klingt, spielt man eben weniger.“ Das Zusammenspiel der Band, womit alle fünf Musiker gemeint sind, offenbart seine schönsten Qualitäten in den sentimentalen Momenten dieses Albums, etwa bei Frank Sinatras I’m a Fool To Want You, dem von Nat King Cole bekannten Blue Gardenia oder Practical Arrangement, einem Song, den Sting für sein Broadway-Musical The Last Ship geschrieben hat. Stimmt es, dass Elling den Duett-Part des gut betuchten älteren Herrn singt, während Marsalis die weibliche Antwort gibt, die einer alleinerziehenden Mutter, die sich nicht auf dessen Avancen einlassen will? „So denke ich nicht über Songs“, meint Marsalis. „Eigentlich höre ich überhaupt nicht auf Texte. Wenn es ein guter Song ist, ist es ein guter Song. Ich nehme ihn aus dem Kontext, in dem er vorher war, und stelle ihn in unseren. Bei diesem Lied haben mich zuallererst die Melodie und das Gefühl der Melancholie gereizt. Ich liebe es, Melancholie zu spielen. Auch weil es besonders als Instrumentalist die am schwersten zu spielende Emotion ist.“ Einige der Songs entstanden, in bester Jazz-Manier, spontan im Studio. „Kurt lief mit einer ,Poetry-App‘ durchs Studio und versuchte, ein Gedicht zu finden, dass ihm gefiel. ,Ich habe eins gefunden‘, rief er irgendwann. ,Aber ich weiß noch nicht, zu welchem Song es passen könnte.‘ Es ist interessant, wie anders er denkt. Ich meinte nur: ,Sprich es doch einfach und wir improvisieren dazu.‘ So entstand Momma Said. Alles improvisiert.“ Eigentlich hatte sich Branford Marsalis vorgenommen, ein paar eigene Stücke für diese Aufnahmen zu schreiben. „Es interessiert mich, herauszufinden, ob meine Melodien mit Gesang funktionieren können. Aber ich bin einfach nicht dazu gekommen, weil ich so viel Zeit damit verbracht habe, klassische Stücke zu proben. Ich hatte mich verpflichtet, dieses Altsaxofon-Concerto von John Adams zu spielen, und ich brauchte fünf Monate, um es einzustudieren.“ Zur Zeit dieses Interviews bereitete sich Marsalis auf sein Konzertdebüt in Hongkong vor, wo er Milhauds Scaramouche und Glazunovs Concerto für Altsaxofon aufführt. In Europa findet man ihn in diesem Sommer allerdings hauptsächlich auf Jazz-Tour mit seinem Quartett. „Wir werden einfach Musik spielen, allerdings ohne Kurt Elling“, meint er, auf das Repertoire angesprochen. „Das Album ist eine Momentaufnahme. Es macht keinen Sinn für Jazzmusiker, ein Album auf Tour zu präsentieren, denn dafür verkaufen wir zu wenig Alben.“ Götz Bühler Branford Marsalis: Upward Spiral Okeh (Sony Music) Marsalis live29.06. Heidenheim, Schloss Hellenstein; 08.07. Neuhardenberg, Neuhardenberger ­Sommergarten




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Carmen auf der Quetsche - Ksenija Sidorova: Carmen auf der Quetsche

Dem Akkordeon haftete lange Zeit das Flair von altmodischer Folklore an, doch dank Ksenija Sidorova wurde es mit einem Schlag aus seinem Nischen-Dasein erweckt. Schon als kleines Mädchen verschrieb sich die Lettin dem Akkordeon, bekam mit acht Jahren Unterricht, ging mit sechzehn an die Londoner Royal Academy of Music und schloss ihr Studium mit Auszeichnung ab. Nach ihrem Debüt in der Wigmore Hall – „eine wirkliche Entdeckung“, schwärmte die Times – ging’s steil bergauf: Auftritt mit dem Bassbariton Bryn Terfel und Sting in der Royal Albert Hall, gemeinsam auf der Bühne mit den Spitzentenören Juan Diego Flórez und Joseph Calleja. Und mit einem Video-Clip für „Carmen“ avancierte die charismatische Musikerin mit mehr als 100.000 Klicks zum Videostar. crescendo: Frau Sidorova, die Opernfigur Carmen ist eine „Projektion der geheimsten Begierden des Herzens“, schreiben Sie im Booklet der CD. Pardon, aber ist diese Figur der Femme fatale im 21. Jahrhundert nicht ein längst überholtes Klischee? Ksenija Sidorova: Aber nein! Erstens ist diese Oper die populärste, meistgespielte überhaupt. Und obendrein ist das Thema Liebe, Eifersucht, Begierde, Betrug doch heute genauso aktuell, denken Sie an Sex and the City oder Desperate Housewives, da steckt überall das Carmen-Motiv drin. Was genau ist denn so faszinierend an dieser Frau? Sie symbolisiert all die gefährlichen Vergnügungen, besitzt einen starken, unabhängigen Geist. Aber sie weiß gar nicht, wie gefährlich sie ist, welche Wirkung sie ausübt. Die Männer folgen ihr wie magisch angezogen, sie wissen um ihre Gefährlichkeit, und genau das macht Carmen so attraktiv. Sie ist nicht nur in Liebesdingen unabhängig, sie ist generell ein freier Geist. Dagegen ist die Figur der Micaëla langweilig. Carmen glaubt furchtlos und sehr unabhängig an die freie Liebe, das war damals ja ziemlich skandalös! Sie haben sich die Ohrwürmer herausgepickt und mit einer zwölfköpfigen Band neu interpretiert, „Carmen remixed“ als ein Cocktail aus lateinamerikanischen, orientalischen, europäischen und nordamerikanischen Klängen. Bizet schimmert durch, und doch klingt es anders, neu, mal frecher, mal melancholischer. Manche Stücke sind auch Assoziationen oder Fantasien, zu denen mich Carmen anregte. Ich wollte auch weg von der üblichen Erwartung an diese Melodien. Gleichzeitig passt mein Instrument sehr gut zu Carmen, denn diese Musik ist sehr lyrisch. Machen wir mal einen Zeitsprung: Wann haben Sie sich eigentlich in das Akkordeon verliebt? Mit sechs Jahren, nach einem herrlichen Sommerurlaub bei meiner russischen Großmutter in Sibirien. Die spielte das dort typische Instrument, eine Garmoschka oder Garmon. Das ist die russische Variante des Knopf-Akkordeons. Da war es um mich geschehen. Ich kam nach Hause zurück und erklärte meinen Eltern: „Das will ich lernen!“ Die waren anfangs gar nicht begeistert, fanden ein Akkordeon nicht feminin genug. Geige oder Klavier hätte ihnen besser gefallen, außerdem galt die Garmoschka als „Klavier für die Armen“ in den Ländern des Ostens. Und als ich mit acht Jahren vor meiner Lehrerin stand, schlug die beide Hände zusammen: „Oh Gott, das Kind ist doch viel zu schmal für ein Akkordeon!“ Aber wie Sie sehen, habe ich mich durchgesetzt. (lacht) Das verbindet mich mit der Figur der Carmen: Ich bin furchtlos, stur und sehr emotional. Denn ich wurde im Tierkreiszeichen Stier geboren. "Das Grandiose am ­Akkordeon ist, dass es überhaupt keine musikalischen Grenzen gibt, ich kann alles spielen" Zur fünfzigsten Geburtstagsfeier von Bryn Terfel 2015 interpretierten Sie Stings Super-Song Roxanne und wurden dafür in der Londoner Royal Albert Hall mit Ovationen belohnt… Ach, Sting ist einfach meine Ikone in der Popmusik! Das Grandiose am Akkordeon ist, dass es überhaupt keine musikalischen Grenzen gibt, ich kann wirklich alles spielen. Es geht direkt in die Magengrube oder ins Herz, ob als Solo-Instrument oder mit einer Band oder Orchester. Und ich finde es spannend, Popmusik zu adaptieren… Sie treten viel live vor Publikum auf. Was passiert da zwischen Ihnen oben auf der Bühne und dem Publikum? Da ich sehr gefühlsbetont bin, liebe ich es, diese spezielle Energie der Live-Atmosphäre auszukosten. Ich spüre mit allen Poren die Kraft, die da entsteht. Es ist mit jedem Lied wie ein Fein-Tuning, wir passen uns instinktiv und intuitiv aneinander an. Es ist ein fantastischer wechselseitiger Austausch. Und das mit einem Instrument, das für eine Frau ja nicht sehr erotisch wirkt. Wie schwer ist Ihr Akkordeon? Und gehen Sie ins Fitnessstudio, um starke Oberarme zu behalten? (bricht in Gelächter aus) Dieses Akkordeon wiegt 21 Kilogramm. Na klar mache ich Workouts. (sie winkelt ihre nackten durchtrainierten Oberarme an) Sonst könnte es mir passieren, dass ich das Instrument nicht richtig halte und es dadurch auch nicht gut spielen kann. Man muss es rein körperlich beherrschen können. Bei Geigen gibt es ja so teure Super-Instrumente. Wie ist das beim Akkordeon? Was für eine Marke spielen Sie? Das ist von der italienischen Firma Pigini, dem „Rolls Royce“ unter den Akkordeon-Herstellern. Die Firma ist siebzig Jahre alt, das hier ist ein recht neues Instrument. Aber diese unglaublich alten, kostbaren Geigen wie eine Stradivari, die sind ja so teuer, dass ein Künstler sie meist nie selbst erstehen kann und nur als Leihgabe bekommt. Ich habe mein Instrument kaufen können, ungefähr 30.000 Euro, das ist ja teuer genug. Aber dafür gehört es mir und ich muss es nie zurückgeben. Wie sieht es mit dem Transport im Flugzeug aus? Viele Künstler regen sich gerade über bestimmte Fluglinien auf, weil sie Extrakosten für den Transport von Musikinstrumenten verlangen. Cellisten müssen viel dazubezahlen. Wie sieht das bei Ihnen aus? Ganz einfach: Ich muss einen zweiten Sitzplatz kaufen! Noch zu Carmen: Gerade als Sie das Album aufnahmen, gab es auch im privaten Leben plötzlich große Liebe und Leidenschaft. Sie verliebten sich – kuriose Koinzidenz des Lebens – in einen Spanier namens José, der ja auch eine Hauptfigur in Bizets Oper ist. Schon verrückt, oder? Oh ja! Freunde haben uns bei einem Abendessen in London verkuppelt. Sie meinten, wir müssten toll zusammenpassen. Und sie hatten recht. Drei Monate später haben wir geheiratet. Ich mag es, dass alles so schnell ging. Ist José Sänger, Musiker, Künstler? Nein, nein! Er kommt aus einer ganz anderen Welt: Er arbeitet in der Londoner Finanzwelt. Ein spannender Kontrast. Aber deswegen ist das ständige Reisen für mich als private Person momentan hart. Dabei stehen Ihnen spannende Projekte bevor: Neben der „Carmen“-Tour, die Sie quer durch Europa in diesem Sommer führt, sind Sie im September in Vancouver und dann beginnt im Januar 2017 eine große Tournee mit dem Dirigenten Paavo Järvi, die bis nach Japan geht. Ich bin sehr gespannt, wie die Japaner auf Akkordeonklänge reagieren! Christa Hasselhorst Ksenija Sidorova: Carmen Deutsche Grammophon (Universal Music) Ksenija Sidorova live6. April Konzerthaus, Dortmund / 13. April KKL, Luzern mit dem Lucerne Symphony Orchestra / 6. Mai Festival Zaubersee mit Xenija Rappoport (Sprecherin) / 13. Juni Watergate, Berlin Kammermusik mit Miloš und Andreas Ottensamer / 19. Juli Bad Kissingen Festival mit Avi Avital



Crescendo

13. Mai

Gewinnen Sie mit crescendo 1×2 Karten für den Oberstdorfer Musiksommer - Gewinnen Sie mit crescendo 1x2 Karten für den Oberstdorfer Musiksommer

Nach dem erfolgreichen Neustart des Oberstdorfer Musiksommers 2015 unter der künstlerischen Leitung von Eckhard Fischer findet der Oberstdorfer Musiksommer 2016 von 28.07. – bis 12.08. wieder statt. Mit 18 erstklassigen Konzertveranstaltungen, 8 Meisterkursen und dem traditionellen „Abend der Begegnung“ erfreut der Oberstdorfer Musiksommer 2016 wieder Konzertbesucher und Freunde des Musiksommers mit einem abwechslungsreichen Programm. Neben international bedeutenden Ensembles sind auch junge regionale Nachwuchstalente und renommierte Dozenten zu Gast. Der Oberstdorfer Musiksommer ist ein bedeutendes Klassikfestival, das nicht zuletzt durch seine Meisterkurse einen hohen internationalen Stellenwert erlangt hat und durch seine außergewöhnlichen Konzertveranstaltungen weit über die die Region hinaus ausstrahlt. Eröffnet wird das Festival am 28.07.2016 in der Katholischen Kirche Oberstdorf von der Taschenphilharmonie, dem „kleinsten Sinfonieorchester der Welt“. Auf dem Programm stehen neben dem internationalen Blechbläserensemble WorldBrass, das zu einem der bekanntesten Ensembles seiner Art in Deutschland gehört, der Echopreisträger Felix Klieser (Horn) mit Mona Askua Ott (Klavier), Leonard Elschenbroich – Violoncello (ehem. Stipendiat der Anne-Sophie-Mutter Stiftung), die Violinistin Tanja Becker-Bender, renommierte Ensembles wie das Mandelring Quartett, das Arcis Saxophon Quartett, das Signum Quartett, der Oberstdorfer Valentin Metzger am Akkordeon sowie das preisgekrönte junge koreanische Novus String Quartett. Für dessen Konzert am 30. Juli verlosen wir zwei Karten. Auf dem Programm stehen Mozarts „Dissonanzenquartett“ KV 465, Dvořáks „Amerikanisches“ Streichquartett op. 96 sowie Edvard Griegs 1. Streichquartett. Weitere Informationen unter www.oberstdorfer-musiksommer.de Gewinnen Sie mit crescendo Konzert-TicketsWenn Sie zwei Karten das Konzert des Novus String Quartetts am 30. Juli (20 Uhr) im Oberstdorf Haus gewinnen wollen, senden Sie dafür bis zum 21. Juli eine Email mit Ihren Kontaktdaten und dem Betreff „Novus String Quartett“ an gewinnspiel@crescendo.de . Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

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